Das Land Baden-Württemberg fördert Triberger Ausbauprojekte des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar mit rund 900.000 Euro

Die frohe Botschaft konnte erstmals wieder in einer Präsenzveranstaltung überbracht werden. Bei der Übergaberunde im Kursaal in St. Blasien am 04. September konnten sich die Mitglieder des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar über Fördergelder in Höhe von 17.526.361 Euro freuen.

Für Triberg konnte die sogenannte Ko-Finanzierung für die Ausbauprojekte „Gewerbegebiet Adelheid und Schönwald Im Loch“ über 129.970 Euro, „Kernstadt 2. Bauabschnitt“ über 748.715 Euro und „Sonderaufruf Schulen“ über 18.617 Euro entgegengenommen werden.

Ko-Finanzierung bedeutet, dass der Bund sich mit 50 Prozent an den Baukosten beteiligt, das Land mit bis zu 40 Prozent und zehn Prozent der Kosten müssen die Kommunen tragen. Die endgültigen Summen werden erst nach Abschluss der Baumaßnahme anhand der tatsächlich angefallenen Baukosten berechnet.

Bund genehmigt Fördergelder für Triberg – Kernstadt 2.Bauabschnitt, Schulen, Gewerbegebiet „Adelheid“ und das Gewerbegebiet „Im Loch“ in Schönwald

Der vorläufige Zuwendungsbescheid für den Glasfaserausbau der sogenannten weißen Flecken (bestätigte unterversorgte Gebiete) für die Triberger Kernstadt wurde heute vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erteilt.

Die Summe beträgt rund 935.800 Euro. Der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar stellt nun den Antrag beim Innenministerium des Landes Baden-Württemberg für die Ko-Finanzierung. Hier können noch einmal bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden. Die Stadt Triberg müsste dann noch Eigenmittel in Höhe von rund 187.000 Euro einbringen. Insgesamt wird von Gesamtkosten des Ausbauprojektes von mehr als 1.871.789 Euro ausgegangen.

Die beiden Schulen „Schwarzwald-Gymnasium“ und „Realschule Triberg“ werden ebenfalls vom Bund gefördert. Hier konnte uns eine Summe in Höhe von 23.271 Euro vorläufig bewilligt werden, wobei wir zusätzlich ebenfalls die Ko-Finanzierung beantragen können.

Außerdem haben wir die Zusage für die Fördergelder der beiden Gewerbegebiete „Adelheid“ in Triberg und „Im Loch“ in Schönwald erhalten. Hierbei beträgt die bewilligte Summe 162.463 Euro. Der Antrag auf Ko-Finanzierung wird ebenfalls zeitnah eingereicht. Die Gesamtkosten des Ausbaus der Gewerbegebiete belaufen sich auf rund 324.926 Euro.

Die endgültigen Summen werden erst nach Abschluss der Baumaßnahme anhand der tatsächlich angefallenen Baukosten berechnet.

„Ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist die Grundlage für die Digitalisierung im ländlichen Raum. Seit den Themen Homeoffice und Homeschooling wird deutlich, wie sehr wir alle auf eine flächendeckende gute Breitbandversorgung angewiesen sind. Ohne Fördermittel kann keine Kommune ein solches Vorhaben stemmen“, so der Triberger Bürgermeister Gallus Strobel. „Der Bund unterstützt mit der Förderung die Gesellschaft und die Wirtschaft im ländlichen Raum gleichzeitig. Mein Dank über die Förderung gilt daher auch im Namen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen.“

Auch Bürgermeister Christian Wörpel aus Schönwald freut sich über die Mitteilung: „Das ist eine schöne Nachricht. Wir freuen uns vor allem für die Betriebe, die auf schnelles Internet angewiesen sind und hoffen, dass auch die Kofinanzierung bald steht und dann der Baustart schnellstmöglich erfolgen kann.“

Förderanträge für die Kernstadt eingereicht

Am 10.12.2020 konnten wir zwei Förderanträge für Triberg einreichen. Zum einen der sogennannte Weiße Flecken Antrag für die unterversorgten Adressen sowie der Schulantrag im Zuge des Sonderaufrufes des Bundes.

Für die Weißen Flecken konnten wir eine Fördersumme in Höhe von 935.894 € und für die beiden Schulen (Realschule und Schwarzwald-Gymnasium) eine Summe in Höhe von 23.271 € beantragen. Der geplante Ausbau fürt quer durch die Kernstadt. Dabei können 79 unterversorgte Teilnehmer und in diesem Zuge ebenfalls alle Trassenanlieger zu diesen weißen Flecken angeschlossen werden.

Sobald wir den vorläufigen Becheid erhalten haben, können wir den Antrag auf Mitfinanzierung beim Land stellen, wobei nochmal bis zu 40% der Gesamtkosten gefördert werden können.

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